Grüner Gockel

20.04.2021 der Grüne Gockel informiert … April 2021
Naturbelassene Gärten wertvoll für Mensch und Tier
In Deutschland gibt es rund 13 Millionen Privatgärten, die zusammen genommen eine Fläche abdecken, die so groß ist wie sämtliche Naturschutzgebiete hierzulande zusammen. (Quelle: Naturschutzbund Deutschland Nabu)
Leider ist es in den letzten Jahren modern geworden, öde Kiesbeete anzulegen und vermehrt Blumen anzupflanzen, die Insekten kaum Nahrung bieten, z. B. Stiefmütterchen und Primeln. Die Verwendung torfhaltiger Pflanzerde erfolgt zudem auf Kosten von Klima, seltenen Pflanzen, Kleintieren.
Garten Tipps zur Förderung von Nachhaltigkeit und Artenvielfalt
• Beim Einkaufen von Blumenerde darauf achten, dass sie keinen Torf enthält, erkennbar am EU Ecolabel, am Blauen Engel oder am Siegel vom Nabu
• Anreicherung der Gartenerde durch Mulchen, also durch das Einbringen von z. B. Grünschnittkompost, Rindenhumus und Laub
• Anbau von Pflanzen, die Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlingen und Käfern Nahrung bieten, z. B. Knoblauchrauke, wilde Möhre, Färberkamille, Wiesensalbei
• Bei der Aussaat von Blumensamen auf Sorten mit ungefüllten Blütenköpfen achten, da nur diese ausreichend Nektar für Bienen und andere Insekten bereithalten
• Bei der Anpflanzung von Sträuchern und Bäumen heimische Gewächse bevorzugen und z. B.auf amerikanische Thuja, Kirschlorbeer und Forsythie verzichten, welche keine Nahrung für Insekten bieten und die Böden austrocknen
• Saatgut und Pflanzen in nahegelegenen Gärtnereien und Baumschulen einkaufen, wo ausführlich und gut beraten wird
• Tränken für Vögel und Insekten aufstellen, z. B. Blumenuntertöpfe, in die ein Stein als Standfläche für die Tiere gelegt wird
• kleine Haufen aus herabgefallenen Zweigen und Laub an den Rasenrändern liegen lassen, als Versteck für Insekten und Käfer
• Beikräuter, z. B. Brennnessel, Melde, Nachtkerze, Beifuß, Vogelmiere und Rauke, weitgehend gedeihen lassen und nur dann entfernen, wenn sie das Wachstum z. B. von Kartoffeln und Gemüse verhindern.
• Weitere Tipps unter: https://utopia.de/ratgeber/garten
torffreie erde pflanzen/


08.03.2021 Sophienkirche auf dem Weg zur klimaneutralen Gemeinde und im Endspurt zur zweiten Grüner Gockel Rezertifizierung

Es tut sich was in der Sophienkirche auf dem langen und teilweise auch mühsamen Weg CO2 einzusparen, um unsere Schöpfung zu bewahren und das für uns alle so wichtige Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Demnach soll die Erderwärmung auf unter 2°C, besser 1,5°C begrenzt werden. Das geht nur, indem vor allem die Länder des globalen Nordens ihre Emissionen deutlich reduzieren. Die Sophienkirche leistet im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag dazu. Seit 2013 hat das gesamte ökumenische Kirchenzentrum, also die evangelische Sophienkirche, zusammen mit St. Florian und dem Kindergarten von St. Florian die kirchliche Umweltzertifizierung des Grünen Gockel. Ein ganzes Team kümmert sich ehrenamtlich zusammen mit den Hauptamtlichen vom Pfarrbüro um Umweltthemen, Energiethemen, und Öffentlichkeitsarbeit. Vielleicht hat der ein oder andere schon den regelmäßigen Umwelttipp im Schaukasten oder auf der Homepage gelesen oder den jährlichen Umwelttag im Kirchenzentrum besucht. Derzeit laufen die Vorarbeiten für die nächste Rezertifizierung im Frühsommer auf Hochtouren. Hier werden noch fleißig Rechnungen gesichtet, Verbräuche analysiert, Datenbanken gepflegt, Bilanzen erstellt und nicht zuletzt auch wieder eine neue Umwelterklärung mit neuen Zielen geschrieben. Es ist viel passiert in den letzten Jahren, auch wenn nach den großen Anfangserfolgen vor allem durch die Umstellung auf Ökostrom jetzt eher die vielen kleinen Dinge beim Einkauf, beim Abfall und der allgemeinen Nutzung von Ressourcen sowie die Information der Gemeindemitglieder zum weiteren Ziel führen. Im Jahre 2011, zu Beginn der Erfassung, kamen allein durch die Heizung und den Strom der Sophienkirche eine CO2 Emission von über 16t zusammen. Neben Einsparungsmaßnahmen, der Ökostromumstellung und jetzt zuletzt durch die Kompensation der Restemission geht es Richtung „klimaneutral“, also 0t CO2. Natürlich muss man mit diesem Begriff vorsichtig sein. Zur echten Klimaneutralität gehören neben Heizung und Strom natürlich auch weitere große Komponenten wie z.B. die Mobilität, die wir derzeit noch gar nicht erfassen, aber trotzdem sind wir stolz auf dieses tolle Zwischenziel. Seit 2016 versucht das Team vom Grünen Gockel aktiv neben Baumspenden aus den Einnahmen vom Umwelttag auch durch eigene Spenden die CO2 Emissionen über die kirchliche Klima Kollekte zu kompensieren. Im Jahre 2020 waren wir so durch eine Kompensation quasi klimaneutral. Bei der Kompensation durch Spenden werden Projekte zur CO2 Reduzierung meist im globalen Süden gefördert und unterstützt, die man sich selbst „anrechnen lassen kann“. Natürlich kann dies nur eine Zwischenlösung sein. Es gilt immer vermeiden vor kompensieren und letztlich muss die ganze Welt klimaneutral werden. Es gibt noch viel zu tun. Das Bild zeigt die symbolische Übergabe des Kompensationszertifikates durch Mitglieder des Grünen Gockel Teams an Frau Feher. (CB)



27.02.2021 der Grüne Gockel informiert … März 2021
Papier und Verpackungen
Mit knapp 260 kg pro Kopf und Jahr verbrauchen die Deutschen so viel Papier wie die Menschen in Afrika und Südamerika zusammen.
Für die Herstellung von Schreibblöcken, Toilettenpapier, Tüten und Kartons werden riesige Urwaldflächen gerodet, ganze Ökosysteme vernichtet und Menschen von ihrem Grund und Boden vertrieben. Fast jeder zweite industriell gefällte Baum wird zu Papier verarbeitet. Zur Papierherstellung wird in großen Mengen Chlor eingesetzt, das Flüsse verschmutzt sowie Haut- und Atemwegsbeschwerden bei Menschen verursacht.
(Quellen: pro-regenwald.de / robinwood.de / wwf.de / Nord Süd Forum München e.V.)

Wie wir mit wenig Aufwand Papier einsparen können:
Beim Einkaufen auf die im Handel angebotenen Einkaufstüten verzichten und stattdessen eigene Tragetaschen aus Stoff verwenden, die immer wieder verwendet werden können.
Obst und Gemüse lose kaufen und wiederverwendbare Säckchen (können im Handel gekauft oder selbst genäht werden) für den Transport nach Hause nutzen.
Sollte doch einmal eine Papiertüte für Obst und Gemüse benötigt werden, so kann sie für den nächsten Einkauf wieder hergenommen werden.
Schreibblöcke und Schulhefte, Toiletten- und Küchenpapier sowie Taschentücher aus Recyclingpapier verwenden.
Nicht mehr benötigte Umzugskartons weitergeben (z.B. bei www.nebenan.de inserieren).
Geschenkverpackungen und Briefkuverts aus altem Geschenkpapier oder aus Kalenderblättern basteln.
Anleitungen unter https://www.awm-muenchen.de
Weitere Tipps sind zu finden unter www.papierwende.de (EF)


01.02.2021 der Grüne Gockel informiert … Februar 2021
Vermeidung von Lebensmittelabfällen
Lebensmittelabfälle entstehen überall: in der Landwirtschaft, in der Lebensmittelverar-beitung, im Handel und in der Außer-Haus-Verpflegung. Und nicht zuletzt in jedem Haus-halt. Circa zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. Zu diesem Ergebnis kommt der Report des Thünen-Instituts für das Jahr 2015. Über die Hälfte (52%) der Lebensmittelabfälle entstehen in privaten Haushalten. Pro Kopf werfen wir durchschnittlich in einem Jahr rund 75 kg Lebensmittel weg. Die restlichen Lebens-mittelabfälle fallen in der Verarbeitung an (18%), in der Außer-Haus-Verpflegung (14%), in der Primärproduktion (12%) und im Handel (4%).
Es sind die frischen, für eine gesunde Ernährung wichtigen Produkte, die wir am häufigsten wegwerfen: Obst und Gemüse machen etwa ein Drittel unserer vermeidbaren Lebensmittelabfälle aus. Es folgen: Gekochte/zubereitete Nahrung, Brot und Backwaren, Getränke, Milchprodukte, Fertigprodukte sowie Fisch und Fleisch.
Hier ein paar Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Haushalt, beim Einkaufen und im Restaurant:
Lebensmittel nach dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) auf ihre Genießbarkeit überprüfen: Befindet sich auf einer Lebensmittelverpackung ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), so sollte das Produkt nicht gleich ungeprüft weggeworfen werden, wenn das MHD überschritten ist. Denn das MHD ist kein Wegwerfdatum. Es zeigt lediglich an, wie lange ein Produkt mindestens seine typischen Eigenschaftenbehält, etwa Farbe und Konsistenz. Danach kann das Produkt noch lange genießbar sein. Grundsätzlich gilt: Was gut schmeckt, gut riecht und gut aussieht, ist in aller Regel noch gut.
Anders sieht es aus beim Verbrauchsdatum, das auf leicht verderblichen Lebensmitteln, wie rohem Fisch, Hackfleisch oder Frischgeflügel angegeben ist. Ist das Verbrauchsdatum überschritten, sollte das Produkt nicht mehr verzehrt oder verarbeitet werden. Denn dann gehört es – gut in Papier verpackt – in die Bio- Tonne.
Beim Einkauf bewusst Lebensmittel auswählen und nur das einkaufen, was gerade benötigt wird, und sich nicht von Sonderangeboten in XXL-Packungen verführen lassen.
Zudem können wir dazu beitragen, dass im Geschäft weniger Waren weggeworfen werden, indem wir zum Beispiel Milchprodukte kaufen, deren MHD bald erreicht ist und wir diese Produkte bald verzehren wollen. Auch Obst mit kleinen Macken schmeckt nicht schlechter als seine makellosen Verwandten. Und ein Brot vom Vortag kann noch etliche Tage frisch und lecker sein. Zudem können wir hierbei etliche Euros einsparen. Denn manche Märkte bieten die Lebensmittel günstiger an, bevor diese aussortiert werden.
In vielen Gaststätten sind die Menüs weitaus größer als unser Hunger. Fragen Sie nach kleinen Portionsgrößen. Wenn dennoch etwas übrig bleiben sollte, bitten Sie darum Ihnen die Reste einzupacken. Sie haben daheim eine weitere leckere Mahlzeit und der Gastwirt erspart sich separate Abfallgebühren. Übrigens: Restaurants nehmen gerne Ihre mitge-brachten Behältnisse an, weil dadurch Verpackungsmaterial eingespart wird.
(Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Kampagne: Zu gut für die Tonne) (EF)


31.01.2021 der Grüne Gockel informiert … Januar 2021
Fördern Sie beim Einkaufen Bio-Ackerflächen
Kaufen Sie bevorzugt Bio-Produkte. Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, dass in der Landwirtschaft weniger Treibhausgase freigesetzt werden. Denn Bio-Bauern verwenden keine energieintensiven Kunstdünger und synthetischen Pestizide, und sie düngen weitaus sparsamer als konventionell arbeitende Landwirte.
Dadurch setzen Bio-Böden weniger klimaschädliches Distickstoffoxid frei. Das Futter für Bio-Tiere enthält zudem keine Sojabohnen aus Südamerika, für deren Anbau Jahr für Jahr Tausende von Hektar Regenwald abgeholzt werden. Deshalb spart jeder Hektar Öko-Anbaufläche jedes Jahr eine Tonne Kohlendioxid.
Bio-Bauern bringen organische Dünger, wie Mist, Kompost und Mulch, auf ihre Äcker. Dadurch werden das Bodenleben und vielfältige Fruchtfolgen unterstützt. Im Gegensatz zu konventionell bewirtschafteten Äckern weisen Bio-Böden bis zu einem Viertel mehr Humus und bis zu 78 Prozent mehr Regenwürmer auf. Aufgrund ihrer krümeligen Struktur können sie um 137 Prozent besser Wasser speichern, und dies beugt Hochwasser vor und spendet den Pflanzenwurzeln auch in längeren Trockenperioden Feuchtigkeit. Zudem lassen Bio-Landwirte auf ihren Böden mehr Ackersäume und Hecken stehen. Dadurch werden hier 35 Prozent mehr Vögel, 23 Prozent mehr Insekten und 95 Prozent mehr Ackerpflanzen gezählt als auf konventionell bewirtschafteten Äckern.
(Quelle: Schrot&Korn 11/2020) (EF)


23.12.2020 der Grüne Gockel informiert … Dezember 2020
Welcher Tannenbaum sollte es sein?
Wenn Sie daheim einen Tannenbaum aufstellen möchten, empfehlen wir, nach heimischen Fichten, Kiefern oder Tannen Ausschau zu halten, die aus regionalen und ökologisch bewirtschafteten Forstbetrieben oder Weihnachtsbaumkulturen stammen. Diese werden nach klaren, ökologisch ausgerichteten Regeln bewirtschaftet und werden dabei von unabhängiger Seite kontrolliert.  Christbaum-Käufer*innen sollten daher auf Siegel der anerkannt ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe wie Naturland, Bioland, Demeter oder Biokreis sowie auf das Bio-Siegel der Europäischen Union achten. Bäume mit diesen Zertifikaten sind ohne den Einsatz von Pestiziden und Mineraldünger herangewachsen. Die gleichen Bedingungen erfüllen auch die Bäume aus FSC-zertifizierten Forstbetrieben (FSC: Forest Stewardship Council). Auf der Webside www.robinwood.de finden Sie im Anschluss an die Pressemitteilung „O Tannenbaum, wie grün bist du?“ eine ausführliche Liste, wo Sie in und um München Weihnachtsbäume aus ökologischer Waldwirtschaft und aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen erwerben können.
Umweltfreundliche Geschenk-Verpackungen aus Baumwolle, Seide & Co.
Verzichten Sie auf Geschenkpapier und legen Sie die Geschenke für Ihre Lieben in hübsche Stofftaschen oder wickeln Sie sie in schöne Tücher ein. Sie vermeiden damit Verpackungsmüll, denn Taschen und Tücher lassen sich eine lange Zeit immer wieder verwenden, sei es beim Einkauf oder als adrette Hülle für ein neues Geschenk.
Anders Freude bereiten
Wenn Sie nichts Materielles schenken möchten, gibt es auch hier viele Alternativen: Sie können andere Menschen beschenken, indem Sie vielleicht eine Patenschaft eingehen oder an eine mildtätige Organisation spenden. Es gibt im Internet auch die Möglichkeit z.B. für arme Familie eine Ziege oder einen Bienenstock etc. zu kaufen, damit sie sich eine Existenz aufbauen können (DG)


23.11.2020 der Grüne Gockel informiert … November 2020
Ökologisch erzeugte Lebensmittel und Agrarpolitik
Bevorzugen Sie bei Ihrem Einkauf Lebensmittel, die hier in der Region erzeugt worden sind. Denn auf diese Weise helfen Sie weite Transportwege zu reduzieren und tragen dazu bei, dass weniger CO2 erzeugt wird. Vor allem auf den Wochenmärkten finden Sie – oft ökologisch erzeugte – Lebensmittel direkt von den Erzeugern in großer Vielfalt und herausragender Qualität.
Bei Obst und Gemüse ist es zudem sinnvoll, für den täglichen Bedarf lose Ware zu kaufen. Das spart Verpackungsmüll ein und schont den Geldbeutel. Zum Einpacken bieten sich wiederverwendbare Baumwollbeutel an. Aber auch Papiertüten, die der Handel anbietet, lassen sich einige Male verwenden, bevor sie schließlich gemeinsam mit Küchenabfällen kompostiert werden können.
Die derzeitige Agrarpolitik hat laut der Nationalen Akademie der Wissenschaft in eine ökologische Krise solchen Ausmaßes geführt, dass sie die Funktionsfähigkeit unseres Ökosystems gefährdet sehen. Ihre Forderung ist, dass die europäische Landwirtschafts-politik eine radikale Kurswende vollzieht, denn z.B. sind im Mittel die Bestände der Feldvogelarten seit 1995 um fast 70 Prozent zurück gegangen (Quelle: SZ 13.10.20). Die derzeitigen Beschlüsse der EU hinsichtlich der bisherigen Vergabe von Subventionen aufgrund der reinen Fläche, jetzt teilweise hin zu ökologischem Verhalten gehen zwar langsam in die richtige Richtung, aber bei weitem nicht in dem Tempo, den wir zur Erfüllung des Paris Agreements und der Begrenzung des Temperaturanstieges auf 1,5°C benötigen würden. Die Problematik ist bekannt, aber sie wird nicht beherzt angegangen, weil wieder viel Geld im Spiel ist.
Daher noch eine Bitte von uns: erheben Sie Ihre Stimme – bei Online-Petitionen, Schreiben an die Politiker – oder zeigen Sie durch Ihren Einkauf, welches Agrarsystem Sie unterstützen möchten. (DG)


25.09.2020 der Grüne Gockel informiert … Oktober 2020
#KEIN GRAD WEITER
Erstmalig nach dem Lockdown im Frühjahr riefen viele Umweltorganisationen am 25. September 2020 zum Klimastreik auf. Weltweit und allein in Deutschland an über 400 Orten fanden die unterschiedlichsten Aktionen statt: von Radldemos über Sitzblockaden und Menschenketten wurden die Organisatoren kreativ. In München wurde der Schriftzug des Streikmottos auf der Theresienwiese nachgestellt. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wurden aufgerufen, in Sachen Klimaschutz genauso entschlossen zu handeln, wie in der Corona-Krise, und zwar JETZT!!! Mit der Pandemie werden wir früher oder später gut leben können – die Klimaveränderungen werden unsere Zukunft massiv verändern, wenn wir jetzt nicht gegensteuern. Jeder kann dazu beitragen und wir – das Team vom ökumenischen Umweltteam Grüner Gockel – möchten Ihnen monatlich kleine Impulse geben, die Sie relativ einfach umsetzen können. Es sind kleine alltägliche Dinge, die aber – wenn es viele Menschen beherzigen – langfristig etwas bewirken.

Beziehen Sie echten Ökostrom bzw. wechseln Sie zu einem Stromanbieter, der die Energie mit Sonne, Wasser, Wind und anderen nachhaltigen Quellen erzeugt und dabei die Energiewende vorantreibt und nicht selbst weiterhin vom Weiterbetrieb von Kohle- und Atomkraftwerken profitiert. Geiz ist geil ist in dem Fall auch nicht immer der beste Berater, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Weitere Informationen zu finden im Internet (Stichwörter „Robin Wood + Ökostromreport“ oder „Utopia + Ökostromanbieter“). Die Umstellung ist mittlerweile sehr einfach und gesetzlich klar geregelt. Der Strom wird dabei nicht ausfallen. (CB)


03.08.2020 erfolgreiche Reduzierung der Abfallgebühren
Durch eine Reduzierung des Restmülltonnenvolumens (vorher 2x 80l, jetzt 1x 120l) konnten wir somit die jährlichen Abfallgebühren ab dem laufenden Jahr 2019 um ca. 34% (vorher 465 Euro, ab jetzt 304 Euro pro Jahr) reduzieren.


27.05.2020 kein Umwelttag in diesem Jahr

Aufgrund der unklaren Situation bezüglich Covid19 hat das Umweltteam beschlossen, in diesem Jahr keinen Umwelttag durchzuführen


30.10.2019 Radiosendung auf Lora924 mit einem Bericht über unseren Umwelttag am 22.10.2019 und den Grünen Gockel

Wir vom ökumenischen Umweltteam Grüner Gockel fühlen und sehr geehrt, dass Lora924 über unseren Umwelttag 2019 „Mein Regenwald“ und die Arbeit des Umweltteams berichtet. Die Radiosendung befindet sich in der Mediathek (externer Link, Dauer ca. 58 Min) Thema „auf Kante genäht – Umweltschutz im Alltag – Engagement jenseits der großen Demonstrationen“


10.10.2019 Baumspendeurkunde von Plant for the Planet

Die Gewinne aus dem Schokoladenverkauf beim Umwelttag 2019 „Mein Regenwald“ haben wir gespendet. Daraus werden durch Plant for the Planet insgesamt 25 neue Bäume gepflanzt. Dazu kommen noch die Bäume, die eh schon pro 5 Tafeln verkaufter Schokolade gepflanzt werden.


22.09.2019 Umwelttag mit der Thematik: Mein Regenwald
 
Was habe ich mit dem Regenwald zu tun?
Mit dieser Fragestellung lud das Ökumenische Umweltteam ‚Grüner Gockel‘ von St. Florian und der Sophienkirche am 22. September zu einem Vortrag von Dr. Wolfgang Piehlmeier, Pro Regenwald e.V., ein. Die anschließende rege Diskussion zeigte das Interesse der ca. fünfzig ZuhörerInnen an dieser Thematik:
Wie sich herausstellt, (be-)nutzen wir fast täglich Produkte, die meist indirekt mit dem Urwald zu tun haben. Jedem ist vermutlich der Zusammenhang der Waldrodung für den Sojaanbau mit unserem Fleischkonsum bekannt; dass unser enorm hoher Papierverbrauch (Online-Bestellungen, Coffee-to-go-Becher, im Büro und daheim, Unmengen an Katalogen und Werbezeitschriften) die Wälder schrumpfen lässt, sicherlich eher weniger. Palmöl steckt in so vielen Produkten, die wir täglich konsumieren: in Süßigkeiten, Fertigprodukten, Kosmetikartikeln etc.. Hierfür werden die Urwälder in Plantagen umgewandelt. Aber auch viele Südfrüchte, die wir fast selbstverständlich das ganze Jahr über konsumieren, haben zu Monokulturen mit hohem Pestizideinsatz in den Regionen geführt. Besonders schlecht fällt die Bilanz für die beliebte Ananas und Avocado aus. Grillkohle ist ein weiterer „Regenwaldzerstörer“, da sich laut WWF ca. 20 % der Holzkohle, die hauptsächlich von Deutschland und Großbritanien importiert wird, aus illegalem Holzeinschlag stammt. Aber es ist nicht nur die Abholzung und Zerstörung des Regenwaldes – damit einher gehen die Vertreibung der indigenen Völker, ausbeuterische Arbeit und Kinderarbeit.
Was tun? Konkret kann Jeder und Jede etwas tun, dieser Zerstörung entgegenzuwirken. Beim Einkauf auf Produkte ohne Palmöl achten, den Fleischkonsum reduzieren und auf regionale, biologische Ware setzen; wieder mehr beim Handel vor Ort kaufen, statt im Internet zu bestellen; Kataloge und Anzeigenzeitschriften abbestellen; Holzkohle aus Deutschland kaufen und evtl. langfristig auf Gas- oder Elektrogrill umsteigen. Umweltsiegel können uns Verbrauchern eine Orientierung sein, aber auch hier sollte man genau hinschauen, denn mache Siegel halten nicht, was sie versprechen. Diese Handlungsfelder und ein insgesamt klimaschonenderes Verhalten (z.B. Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, weniger Flüge, Stromsparen ) bewirken etwas, wenn wir alle heute damit beginnen. Dennoch müssen politische Rahmenbedingungen gesetzt werden, die zukunftsweisend sind – daher müssen wir auch als aktive BürgerInnen und WählerInnen unseren Einfluss geltend machen.
 
 

01.12.2018 Baumspendeurkunde von Plant for the Planet

Die Gewinne aus dem Schokoladenverkauf beim Umwelttag 2018 „Wenn dein Kind dich morgen fragt“ haben wir gespendet. Daraus werden durch Plant for the Planet insgesamt 40 neue Bäume gepflanzt. Dazu kommen noch die Bäume, die eh schon pro 5 Tafeln verkaufter Schokolade gepflanzt werden.


11.11.2018 Umwelttag Ohnmacht überwinden – jeder „Schritt“ zählt

Beim sogenannten Umwelttag, einer  InfoGrüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Umwelttag 2018veranstaltung des ökumenischen Umweltteams „Grüner Gockel“ von St. Florian und der Sophiengemeinde in der Münchner Messestadt am Sonntag den 11.11.2018 konnten viele der zahlreich erschienen Besucher Anregungen und Tipps für ein nachhaltigeres Verhalten im Alltag mitnehmen.
Der Impulsvortrag von Herrn Bernd Brinkmann, Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement der Evangelisch-Lutherischen Kirche, gab viele Antworten auf die Kernfrage und das Motto des Tages „Wenn dein Kind dich morgen fragt …“. Herr Brinkmann führte z.B. aus dass eine Tasse Kaffee im Durchschnitt nur 2 Cent mehr kostet, wenn der Kaffee aus biologischem und fairen Anbau stammt. Er zog auch den Vergleich zu den weit verbreiteten Kaffeekapseln, wo ein Kilo Kaffee bis zu 60,00 Euro kostet. Natürlich wurde auch die Problematik des Mülls – insbesondere von ‚Coffee-to-go-Bechern“ angesprochen. Mehrweg statt Einweg ist hier der richtige Ansatz. Auch wurden Themen wie Klimakompensation und Wiederaufforstung von Wäldern etwa durch Plant for the Planet zur Bindung von CO2 diskutiert.
Er motivierte die Zuhörerschaft, nicht auf die großen Veränderungen von „Oben“ zu warten sondern selbst mit kleinen Schritten heute zu beginnen: sei es durch die Reduzierung von Plastikmüll; das Überdenken der eigenen Mobilität und der verstärkten Nutzung von ÖPNV, Fahrrad, wie z.B. dem ausgestellten „Lastenesel“ oder Carsharing Angeboten. Außerdem kann jeder sein Reiseverhalten auf den Prüfstand stellen und sich fragen, ob es in jedem Jahr ein oder mehrere Flugreisen sein müssen, auf echten Ökostrom umstellen oder im Bereich Ernährung und Bekleidung durch das eigene Konsumverhalten etwas bewirken.
In den verschiedenen Stadtvierteln Münchens gibt es viele Möglichkeiten dazu – Beispiele aus der Messestadt: in Bäckereien und auf dem Wochenmarkt ist es kein ungewöhnliches Bild mehr, dass Brot oder auch Kuchen in mitgebrachte Behältnisse verpackt werden; das Angebot an unverpackten, biologischen, fairen und regionalen Lebensmittel wächst stetig; man kann ein Lastenrad ausleihen; es gibt mehrere Statt-Auto-Stationen im Viertel.
Fazit: Wir treffen jeden Tag Entscheidungen, die unser Umfeld und unsere Welt beeinflussen. Es sind die kleinen Veränderungen, die (wenn sie viele Menschen aus Überzeugung und in dem Bewusstsein machen, dass unsere Kinder und Enkelkinder dadurch möglicherweise auch noch einen lebenswerten Planeten bewohnen können) die Welt verbessern können – beginnen wir heute damit.

 

31.12.2017 Zertifikat über CO2 Einsparung im Jahr 2017

Zertifikat Naturstrom 2017Durch den Bezug von echtem Ökostrom konnten wir im Jahr 2017 laut Zertifikat von Naturstrom insgesamt 4.717 kg CO2 und 4,006 g Atommüll einsparen.

 

 
01.10.2017 Infotag „Sophie & Florian unverpackt – Plastikfreier leben ist möglich“ –
 

Das ökumenische Umweltteam von Sankt Florian und der Sophiengemeinde ludt ein zum Infotag zu plastikfreierem Alltag „Sophie & Florian unverpackt – Plastikfreier leben ist möglich„. Am Sonntag, 1. Oktober 2017, 11-13 Uhr, Pfarrsaal von St. Florian, Platz der Menschenrechte 2, Messestadt Riem

Plastik überall – und was jeder dagegen tun kann
Grüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Umwelttag Plastik 2017
Plastik in den Meeren, Unmengen an Verpackungsmüll und überall Mikroplastik – dieses Problem wird mittlerweile in der Gesellschaft wahrgenommen. So folgten am Sonntag, 1. Oktober 2017, mehr als 60 Personen der Einladung des ökumenischen Umweltteams „Grüner Gockel“ von St. Florian und der Sophiengemeinde in der Messestadt Riem zu einer Infoveranstaltung.
„Plastikfreier leben ist möglich“ – so die These, die Sabine Lunkenheimer von der Initiative Trudering im Wandel im Podiumsgespräch mit Dorothea Heimes-Grobbel vom kirchlichen Umweltteam aufstellte und mit praktischen Tipps, fundierten Wissen und anschaulichen Beispielen über die Wirksamkeit von Plastik im Hinblick auf unsere Gesundheit untermauerte.
„Ein absolut plastikfreies Leben wird nicht möglich sein, aber wenn jeder heute schon damit beginnt, seinen Plastikmüll zu reduzieren, wird dies viel bewirken.“ Durch die aktive Nachfrage in den Geschäften des täglichen Einkaufs, warum die jeweilige Verpackung nötig ist – wird zu einem veränderten Angebot führen; der Einkauf in mitgebrachten Behältnissen wird von manchen VerkäuferInnen heute schon mit einem „… das finde ich gut“ honoriert und findet Nachahmer. Mehrweg statt Einweg ist das Motto. Der Konsument hat letztlich größere Macht, als er denkt.
Im Anschluss des Impulsvortrags ergaben sich bei einer umfangreichen Ausstellung zu Alternativen vieler Plastikgegenstände im Alltag ein reger Austausch und viele „Ah-ha“-Erkenntnisse – nur ein Beispiel: seit vielen Jahren erhält man Briefmarken fast nur noch selbstklebend – die Alternative wird kaum noch nachgefragt, aber es gibt sie noch. Darüber hinaus bot das Umweltteam neben Informationen zum Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ wieder eine Beratung für diejenigen an, die einen Wechsel zu einem Ökostromanbieter in Erwägung ziehen. Die Kinder von „Plant-for-the-Planet“ versüßten den Gästen den Mittag mit dem Verkauf der „Guten Schokolade“. Die hier eingenommen Spenden werden für Aufforstungsprojekte gegen den Klimawandel verwendet. Die ausgelegte umfangreiche Literatur zu der Thematik „Plastikfrei leben“ und die Hinweise auf plastikfreie Einkaufsmöglichkeiten in München rundeten die gelungene Veranstaltung ab.
zum Flyer: ökumenischer Umwelltag Plastik
Pressestimmen: Pressestimmen zum Umwelltag Plastik


14.07.2017 Worauf wartest Du? Rette mit uns das Klima!

 
Vor genau 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg genagelt und damit den Grundstein für die Reformation gelegt. Vielleicht ist es jetzt wieder an der Zeit etwas zu tun? Dazu möchten wir, das Umweltteam, Euch alle einladen. Nach dem Vorbild Luthers haben wir an die Scheibe des Eingangs zur Sophienkirche eine Auflistung von 10 Punkten gehängt, die Euch zeigen, mit welchen kleinen Schritten man CO2 einsparen und somit selbst etwas gegen den Klimawandel tun kann. Es gibt so viele Möglichkeiten, die für den Einzelnen nicht schwer sind, aber in Summe eine große Wirkung haben. Werdet Teil dieser Bewegung und lasst Euch inspirieren. Wartet nicht auf die großen politischen Entscheidungen oder die bahnbrechende Erfindung, die alle unsere Probleme lösen sollen. Vielleicht kommen diese nicht. Ihr habt es selbst in der Hand.


31.03.2017 Der Grüne Gockel hat „verlängert“
 
Heute hatten wir in beiden Kirchen einschließlich Kindergarten das Umweltaudit für die Rezertifizierung unseres „grünen Gockels“ und wir haben dies erfolgreich gemeistert. Nach kleineren Resthausaufgaben haben wir auch schon die neue Urkunde erhalten. Somit dürfen wir weiterhin für die nächsten 4 Jahre stolz diese Auszeichnung tragen und freuen uns als Umweltteam schon auf die nächsten Aktionen zu den Themen Umweltschutz, Ökologie und Energie, mit denen wir die Gemeinde begeistern möchten.
 
Grüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Zertifizierung 2017Grüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Zertifizierung 2017 Urkunde

01.03.2017 Der Grüne Gockel soll bleiben
 
In der heutigen Sitzung des KV der Sophienkirche wurde nach einer eindrucksvollen Präsentation einstimmig beschlossen die Re-Zertifizierung des Grünen Gockels anzustreben. Das Umweltteam arbeitet schon seit Monaten intensiv an den Vorbereitungen. Am 31.03.2017 wird sich die Sophienkirche einer vor Ort Überprüfung unterziehen und am Ende hoffentlich wieder stolz die Urkunde in den Händen halten.
 

31.12.2016 Zertifikat über CO2 Einsparung im Jahr 2016

Zertifikat Naturstrom 2016 Grüner Gockel Messestadt SophienkircheDurch den Bezug von echtem Ökostrom konnten wir im Jahr 2016 laut Zertifikat von Naturstrom insgesamt 4.411 kg CO2 einsparen. Hierzu kommt noch eine gespendete Kompensation von 4.350 kg CO2 über den Klimakompensationsfonds Klima Kollekte.


16.10.2016 Vollversammlung des Diozöserates der Katholiken
 
Vortrag und Präsentation des ökumenischen Umweltteams im Rahmen des Workshops „Schöpfungsverantwortung und der Einsatz für mehr Nachhaltigkeit“ während der Vollversammlung des Diozöserates der Katholiken am 16.10.2016 in Freising durch Doro und Christian.
 
 

09.10.2016 Energie-Infotag des ökumenischen Umweltteams „Jeder kann Energiewende“
 
Grüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Energie Ingotag 2016Erfolgreicher Infotag im Kirchenzentrum Messestadt Riem
Zu einem Energie-Infotag lud das ökumenische Umweltteam „Grüner Gockel“ Anfang Oktober in das Kirchenzentrum in der Messestadt Riem ein. Im Mittelpunkt stand das Thema Energiewende und welchen Beitrag jeder einzelne dazu beisteuern kann. Die beiden Kirchengemeinden, die evangelische Sophienkirche und die katholische Pfarrei Sankt Florian, wechselten bereits vor längerer Zeit zu einem zertifizierten Ökostromanbieter und darum war das Motto des Infotages auch: „100 Prozent Erneuerbare Energien – vom Traum zur Wirklichkeit“. Nach einem kurzweiligen Impulsvortrag von Frau Meier-Staude von „Projekt21plus“ (www.projekt21plus.de) über erneuerbare Energien, die Klimakrise und Informationen über den eigenen CO2 Verbrauch, den sogenannten ökologischen Fußabdruck, konnten sich die Besucher mit einem kleinen Bio-Imbiss stärken und an verschiedenen Info-Ständen sich über energiesparende Lichtquellen, kleine Energiesparhelfer für den eigenen Haushalt und unabhängige Ökostromanbieter informieren und beraten lassen. Die Kinder von „Plant for the planet“ waren ebenfalls mit von der Partie und versüßten den ca. 30 Besuchern den Energie-Infotag mit der „Guten Schokolade„.
Es war eine Veranstaltung, die dazu anregt hat mitzumachen und sich zu überlegen, wie man selbst seinen eigenen Beitrag leisten kann damit eine Energiewende stattfinden kann. Allein der Wechsel zu einem zertifizierten Ökostromanbieter spart ab einem Jahresverbrauch von 2.000kWh bereits eine Tonne CO2 ein. So ein Stromanbieterwechsel ist einfach und schnell durchgeführt. Machen Sie den nächsten Schritt – für eine bessere Zukunft. Sophie und Florian haben es schon getan, Sie auch?
 

31.12.2015 Zertifikat über CO2 Einsparung im Jahr 2015

Zertifikat Naturstrom 2015 Grüner Gockel Messestadt SophienkircheDurch den Bezug von echtem Ökostrom konnten wir im Jahr 2015 laut Zertifikat von Naturstrom insgesamt 4.708 kg CO2 einsparen.

 

04.10.2015 ökumenischer Umwelttag mit Plant for the Planet

 
Grüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Umwelttag 2015 Plant for the PlanetZum diesjährigen Erntedankfest veranstalteten die ev. Sophienkirche und die kath. Gemeinde St. Florian einen gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche von St. Florian am Platz der Menschenrechte. Als Krönung des in Kooperation organisierten „ökumenischen Umwelttages“ konnte das gemeinsame Umweltteam beider Gemeinden die Kinderbotschafter der Organisation Plant-for-the-Planet dazu gewinnen, im Anschluss an den Gottesdienst im Kirchenzentrum einen Vortrag über ihre Organisation und deren Tätigkeit zu halten. So fanden sich ab 11:30 Uhr ca. 50 interessierte Personen aller Altersklassen ein, die bei Brotzeit und Kuchen den 4 Kinderbotschaftern von Plant-for-the-Planet, während ihres Vortrages „Jetzt retten wir Kinder die Welt“, aufmerksam zuhörten. „Stop talking, start
planting“ war das Motto und so wurden nach dem eindrucksvollen Vortrag noch das ein oder andere Baumversprechen abgegeben.
Abschlussbericht Umwelttag Plant for the Planet 2015 10 04_


31.12.2014 Zertifikat über CO2 Einsparung im Jahr 2014

Zertifikat Naturstrom 2014 Grüner Gockel Messestadt SophienkircheDurch den Bezug von echtem Ökostrom konnten wir im Jahr 2014 laut Zertifikat von Naturstrom ca. 2 t CO2 einsparen. Da dieses Jahr ein Übergangsjahr von Graustrom zu Ökostrom war, erhoffen wir uns im nächsten Jahr deutlich größere Einsparungen.


12.07.2014 ökumenisches Gemeindefest
 
Informationswände vom Grünen Gockel im Rahmen des ökumenischen Gemeindefestes
Abschlussbericht Gemeindefest 2014 07 12_
 

01.03.2013 Grüner Gockel gelandet

 
Heute war es dann soweit. Wir bekamen die Urkunde und das Schild für die erfolgreiche Zertifizierung Grüner Gockel nach EMAS.

Grüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Zertifizierung 2013 UrkundeGrüner Gockel Messestadt Sophienkirche Florian Zertifizierung 2013

 

04.07.2010 Zum Grünen Gockel mit dem ökumenischen Umweltteam
 
gruener_gockel

Im Frühjahr 2009 beschloss die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern die flächendeckende Einführung von einem Umweltmanagementsystem. Bereits im September 2006 legte die Deutsche Bischofskonferenz fest: Umweltmanagementsysteme mit Berichterstattungspflicht und einem ökologischen Vorschlagswesen sollten als Standard in katholischen Kirchengemeinden eingerichtet werden.

Auf Anregung von Thomas Kastenmüller beschlossen die Kirchenverwaltung von Sankt Florian und der Kirchenvorstand der Sophienkirche den „Grünen Gockel“ für das Kirchenzentrum Messestadt Riem einzuführen. Im Frühjahr 2010 gründeten aktive Gemeindemitglieder und der kirchliche Umweltauditor Thomas Kastenmüller das ökumenisch wirkende Umweltteam. Die öffentliche Auftaktveranstaltung für den Grünen Gockel fand am 4. Juli 2010 beim ökumenischen Sommerfest im Kirchenzentrum statt.

Der Grüne Gockel ist ein Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen. Er ist kompatibel zu den Anforderungen der europäischen EMAS-Verordnung und deutschlandweit schon in über 500 Einrichtungen eingeführt. Der Grüne Gockel will kontinuierlich die Umweltbelastung verringern, die Betriebskosten senken und eine gelebte Schöpfungsverantwortung ermöglichen.


weitere Infos:
Umwelterklärung 2017
Umwelterklärung 2013


grüne Links:
Umwelt- und Klimaarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Kirchlicher Kompensationsfonds Klima Kollekte
St. Florian Umweltteam
Das Grüne Datenkonto